Sozialpraktikum für Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse

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Was ist ein Sozialpraktikum

Um soziales Nachdenken und Handeln der Schülerinnen und Schüler zu fördern sowie zu eigenem Engagement anzuregen, versucht die Schule die Jugendlichen aus den Schulmauern herauszuholen und sie neue Wege auch emotionalen und praktischen Lernens gehen zu lassen. So ermöglicht das Sozialpraktikum Lernen durch Erleben, es bietet Einblicke und Erfahrungen in Lebensbereiche und -situationen außerhalb des Alltagslebens der Jugendlichen in diakonisch-karitativen und sozialen Aufgabenfeldern. Die Schülerinnen und Schüler machen sich vertraut mit:

  • der Situation der betroffenen Menschen,
  • den Aufgaben und Arbeitsweisen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
  • der Zusammenarbeit in der Hilfesituation
    und setzen sich mit ihren eigenen Reaktions- und Verhaltensweisen auseinander.
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Wie wird das Sozialpraktikum am Gymnasium Thomaeum durchgeführt?

Die Schülerinnen und Schüler werden im Religionsunterricht theoretisch auf das Praktikum vorbereitet. Dabei werden grundlegende anthropologische Fragestellungen, psychologische Aspekte, grundlegende rechtliche Voraussetzungen etc. geklärt.
In der Praktikumsphase leisten die Schülerinnen und Schüler insgesamt fünf Tage ihren Dienst in der ausgewählten Praktikumsstelle. Über eine sinnvolle Arbeitszeit verständigen sie sich mit den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in den jeweiligen Praktikumssituationen. Die Wochenstundenzahl sollte hierbei im Rahmen von 25-30 Zeitstunden liegen.
Am Ende des Praktikums erstellen die Schülerinnen und Schüler einen Praktikumsbericht, der in Form und Inhalt in der Vorbereitungsphase besprochen wird.

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Welche Rolle haben die Lehrerinnen und Lehrer?

Die Religionslehrer bereiten das Praktikum inhaltlich im Unterricht vor und nach.
Ein betreuender Lehrer besucht die Schülerinnen und Schüler an der Praktikumsstelle und stellt so sicher, dass die Arbeit im Praktikum den Grundgedanken und der Zielperspektive des Sozialpraktikums entspricht und dass die Teilnehmenden ihren Dienst angemessen erfüllen. Im Einzelfall kann die Betreuung auch telefonisch erfolgen.

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Was ist bei der Auswahl des Praktikumsplatzes zu beachten?

Das Sozialpraktikum soll kein zweites Berufspraktikum sein. Im Mittelpunkt der Tätigkeit soll der Umgang mit Menschen stehen, gerade mit solchen Menschen, mit denen die Schülerinnen und Schüler sonst vielleicht seltener in Kontakt kommen. Mit Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen "am Rande" der Gesellschaft leben, etwa

  • weil sie alt oder krank sind (Altenheim, Krankenhaus oder z.B. Krankenhausbesuchsdienst der Pfarrgemeinden),
  • weil sie obdachlos sind (Obdachloseninitiativen/Kempener Tafel),
  • weil sie behindert sind (Behindertenheime, Sonderschulen und integrative Einrichtungen),
  • weil sie in so genannten „sozialen Brennpunkten“ leben (z.B. Jugendarbeit).

Im Hinblick auf diese Zielsetzung kommt ein Kindergarten nur in Frage, wenn es sich um integrative oder reine Behinderteneinrichtungen handelt!
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Listen der Einrichtungen in erreichbarer Nähe

Im Folgenden haben wir Listen von Einrichtungen in erreichbarer Nähe zusammengestellt. Die meisten haben in der Vergangenheit schon einmal eine Sozialpraktikantin oder -praktikanten des Thomaeums aufgenommen. Die Einrichtungen sind unter den einzelnen Rubriken nach Orten geordnet. Dabei stehen mögliche Kempener Einrichtungen zuerst, die folgenden sind dann nach Postleitzahlen sortiert.
Einen Anspruch auf Vollständigkeit erfüllen die Listen nicht. Versteht diese bitte auch als Vorschläge. Selbstverständlich könnt ihr auch andere Einrichtungen als die angegebenen wählen. Bitte beachtet in solchen Fällen genau die Auswahlkriterien für Praktikumsstellen.

  1. Kindergärten für Behinderte (mit integrativen Gruppen)
  2. Förderschulen/Schulen mit integrativer Gruppe(Grundschulen)/Kinderheime
  3. Wohnheime/Betriebsstätten für Menschen mit geistiger Behinderung
  4. Seniorenheime
  5. Tagespflege, ambulante Betreuung von Senioren
  6. Kirchliche Einrichtungen / Sonstige soziale Einrichtungen
  7. Physio-/ergotherapeutische/logopädische Einrichtungen

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Wie wird das Sozialpraktikum bewertet?

Als Grundlage für die Leistungsbewertung dienen die sonstige Mitarbeit in der Vorbereitung und in der Reflexion des Praktikums, die Bewertung des Praktikumsberichtes sowie ein kurzes Zeugnis der Praktikumsstelle.
Über die Teilnahme am Sozialpraktikum wird den Schülerinnen und Schülern eine gesonderte Bescheinigung ausgestellt, die sie ggf. bei Bewerbungen verwenden können.

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