Das Thomaeum

Willkommen auf den Seiten des Gymnasiums Thomaeum

Um einen ersten Eindruck von unserer Schule zu gewinnen, empfehlen wir Ihnen die Lektüre des folgenden Überblicks über unsere Geschichte, unser Schulleben und unsere pädagogischen Schwerpunkte.

Geschichtliches

Als Gründungstag des heutigen Gymnasiums Thomaeum gilt der 7. Juni 1659. Somit ist es das ältere der beiden Gymnasien Kempens. Hervorgegangen aus einer bestehenden Lateinschule kam eine Schulbildung mit Religion, Deutsch, Welt- und Kirchengeschichte, Rechnen, Geometrie und Geographie hinzu. Am 8. Oktober 1863 zog das Gymnasium - nach Burse und Franziskanerkloster - in die Burg ein, wo im Jahre 1906 das 25jährige Bestehen als staatliche "Vollanstalt" feierlich begangen wurde. 1925 siedelte die Schule in das 1910 errichtete Seminargebäude, den heutigen Altbau des Thomaeum um. Der Erweiterungsbau wurde 1956 bezogen und im April 1977 konnte schließlich der Unterricht in den Fachräumen im dritten Gebäude, dem sogenannten Neubau beginnen. Heute ist das Thomaeum eine moderne Schule mit 8- und bald 9jährigem Bildungsgang mit den Sekundarstufen I und II.

Das Thomaeum liegt also seit seiner Gründung im Kempener Stadtgebiet, und das Türmchen unseres Altbaus ist zu einem Wahrzeichen und Blickfang von Kempen geworden. Von dort oben kann man bei mehreren Gelegenheiten im Jahr über das gesamte Stadtgebiet und über das Kempener Land blicken.

Tradition und Moderne

Unser Gymnasium kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Im aktuellen Schulleben zeigt sich in vielfältiger Weise die Verbindung von Tradition und Moderne. Wir orientieren uns an Traditionen, wie der Weitergabe von Handlungsmustern, von Überzeugungen und Gepflogenheiten, die wir über die Erziehung und über das Vorbild an unsere Schülerinnen und Schüler weitergeben. Dadurch hat sich eine Schulkultur etabliert, auf die wir stolz sind. Ebenso freuen wir uns über die große Teilnehmerzahl am Religionsunterricht, durch die im Schuljahresplan verankerten Schulgottesdienste, die mit großem Engagement von Lehrern und Schülern gestaltet werden und auch durch die hohe Zahl der Teilnehmer am Sankt Martinszug weit über die Jahrgänge 5 und 6 hinaus.

Wir orientieren uns an aktuellen Unterrichtsinhalten und bedienen uns moderner Methoden der Vermittlung, die auch die Ergebnisse der modernen Hirnforschung zu den Themen Lernen und Bewegung berücksichtigen.

Besonders wichtig ist es, dass wir uns auf den Weg zur digitalen Bildung gemacht haben. Die Ausbildung der ersten Medienscouts, die Arbeit am Medienpass NRW und die geplante Nutzung von Logineo NRW zeigen, dass wir auf dem besten Wege sind, mit Hilfe des Schulträgers für die Bildung unserer Schülerinnen und Schülern weitere Innovationen in unseren Schulalltag zu integrieren. Die Nutzung elektronischer Medien treiben wir zügig voran, um sie zu einem integralen Bestandteil von Unterricht zu machen.

Gemeinschaft

Wir legen großen Wert auf ein Miteinander und auch auf ein Füreinander innerhalb unserer Schule. Die Stärkung der Klassengemeinschaft, die Patenschaften der Älteren für die Jüngeren, die engagierte SV-Arbeit, die Sporthelferinnen und Sporthelfer, die für eine bewegte Pause sorgen, die Streitschlichter und die hohe Bereitschaft der Eltern, sich aktiv am Bildungs- und Erziehungsprozess zu beteiligen und in vielen Bereichen auch ehrenamtlich mitzuwirken, zeugen von einer guten Schulgemeinschaft. Sei es die Betreuung der Mediothek oder des CaTho, die Unterstützung bei den Hausaufgaben oder der Kinder mit Zuwanderungsgeschichte, die Organisation von Klassenfesten, die Mitarbeit beim Tag der offenen Tür oder die handwerkliche helfende Hand bei unseren zahlreichen theaterpädagogischen Projekten - dort sind Eltern eingebunden und jederzeit herzlich eingeladen, sich mit Engagement einzubringen.

Aber auch nach außen hin präsentiert sich das Thomaeum als Gemeinschaft, wenn für die Hilfsprojekte in Haiti und Ecuador und für die Kempener Pro Paraguay Initiative über das ganze Jahr hinweg auf verschiedenen Veranstaltungen gesammelt wird oder wir uns beim Kempener Fest der Kulturen als weltoffene und moderne Schule präsentieren.

Verantwortung

Verantwortung übernehmen, für sich selbst und für andere, verbunden mit Toleranz und Offenheit gegenüber dem Anderen ist für uns ein sehr kostbares Gut. Das spiegelt sich in unserem Europa-Profil wider, in der Fülle von Arbeitsgemeinschaften und Wettbewerben und in der Vielzahl von Austauschbegegnungen mit den Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschulen in Belgien, England, Frankreich, Polen und China und während der Fahrten nach Spanien und Italien.

Wir Lehrerinnen und Lehrer sind uns der Verantwortung bewusst, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrer jeweiligen Fähigkeiten und Neigungen bestmöglich auf das Ziel der Allgemeinen Hochschulreife vorzubereiten. Eine hohe Arbeits- und Methodendisziplin ist dabei unverzichtbar. Aber auch die sich an den Schulabschluss anschließende Studien- oder Ausbildungszeit nehmen wir gewissenhaft in den Blick und halten ein vielfältiges Angebot im Bereich der Studien- und Berufsorientierung vor.

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