Soziales Lernen

In Gemeinschaft leben und lernen:
Wie gehen wir miteinander um?

Ansprechpartnerin
Verantwortliche für
soziales Lernen:
Ute von Gehlen

Mit anderen Menschen respektvoll umzugehen, gemeinsam zu arbeiten und zusammenzuleben, müssen Kinder und Jugendliche lernen. Dass sie es lernen, ist uns wichtig, und deshalb üben wir respektvolles Verhalten ein und achten auf das Einhalten von Regeln des Zusammenlebens. Andererseits bieten wir natürlich Hilfen an, wenn doch einmal etwas „misslingt“.

Unter dem Konzept "Soziales Lernen" verstehen wir am Thomaeum den Erwerb sozialer Kompetenzen und die Stärkung von Fähigkeiten im Umgang miteinander ("Lernen für das Leben"). Für uns gilt: Prävention vor Konfliktbearbeitung und Aktionismus.

Zu den sozialen Kompetenzen gehören in unserer Schule:

  • die Stärkung des Miteinanders (Gemeinschaftsgefühl und Solidarität entwickeln, gemeinsame Erlebnisse)
  • die Entwicklung personaler Kompetenz (Selbstwahrnehmung schulen, Kooperationsfähigkeit fördern, Selbstverantwortung entwickeln, konstruktiven Umgang mit Kritik erlernen, Empathiefähigkeit entwickeln)
  • die Förderung sozialen Handelns (Alternativen zu Gewalt kennen, Konflikte angemessen lösen können, Verantwortung übernehmen)
  • die Entwicklung von sozialen Werten (respektvoller Umgang miteinander, Weltoffenheit und Toleranz leben, sich engagieren)

Unser Konzept

Klasse Baustein Inhalt
5 Kennenlernwoche Aktionen zur Stärkung der Klassengemeinschaft zu Beginn des 5. Schuljahres.
5/6 Patinnen und Paten Feste Ansprechpartner für die neuen Fünftklässler, die in die Planung außerunterrichtlicher Aktivitäten einbezogen werden.
5/6 Klassenrat Er ist das demokratische Forum einer Klasse. In den wöchentlichen Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden die Schülerinnen und Schüler über selbstgewählte Themen: über die Gestaltung und Organisation des Lernens und Zusammenlebens in Klasse und Schule, über aktuelle Probleme und Konflikte, über gemeinsame Planungen und Aktivitäten.
5/6 Erlebnispädagogische Klassenfahrt Ziel es ist, die Individualität der einzelnen Schülerin/ des einzelnen Schülers vor allem hinsichtlich der Stärken bewusst und als Gewinn für die Gemeinschaft erfahrbar zu machen. Die Klassenlehrerinnen und -lehrer bemühen sich im Anschluss an die Fahrt, die Ergebnisse und Vorsätze dieser Fahrt immer wieder in Erinnerung zu rufen und darauf aufzubauen.
6 Erlebnispädagogischer Projekttag Dieser nimmt etwa ein halbes Jahr später Teamlösungsstrategien und Gemeinschaftsgeist in den Fokus. Hieran sind die Klassen- und die Sportlehrerinnen und -lehrer der jeweiligen Klassen beteiligt.
7/8 „Stark im Konflikt“, Theaterprojekt Während des Projektes der Steimel-Menschner-Projektgruppe aus Düsseldorf für die Jahrgänge 7 und 8 wird der Umgang mit Gewalt in alltäglichen Situationen erlernt und eingeübt. Mit einbezogen sind in dieses Projekt die Klassenlehrer und die Eltern, denen ein Workshop zum Thema angeboten wird.
7/8 Streitschlichter Siebtklässler werden dazu ausgebildet, kleinere Streitereien von jüngeren Schülerinnen und Schülern zu schlichten, und diese werden als Patinnen und Paten eingesetzt.
7/8 Sporthelfer Schülerinnen und Schüler werden ausgebildet z.B. den Pausensport, AGs oder Schulsportfeste zu unterstützen. Die Ausbildung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Eigenverantwortung und Hilfe für die persönliche und berufliche Entwicklung.
8/9 Schulsanitätsdienst SuS werden dazu ausgebildet in der Schule aktiv und professionell zu helfen, wenn jemandem etwas passiert. Nicht nur in der Schule, sondern auch in der Freizeit, beim Zeltlager, bei einem Konzert oder einfach beim Einkaufsbummel erkennen und versorgen SSD'ler Verletzungen.
9 Sozialpraktikum Die Schülerinnen und Schüler sammeln in verschiedenen sozialen Einrichtungen (z.B. Seniorenheimen, Förderschulen, integrativen Einrichtungen) Erfahrungen im Umgang mit hilfsbedürftigen Menschen; eine Präsentation schließt sich in der Schule oder außerschulisch (z.B. im Foyer des Krankenhauses) an.
5 - Q2 Antibullying Dies ist ein Konzept, durch das im Einzelfall aufkeimender oder bereits manifester Mobbingfälle Schüler, Lehrer und Eltern in die Lösung tief sitzender Konflikte einbezogen werden.
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