Wettbewerbe

Über die von Lehrern betreute Teilnahme an Wettbewerben ist eine Form der individuellen Förderung, die das selbstständige und kooperative Lernen in besonderem Maße fördert. Aus den Arbeitsgemeinschaften oder aus eigenem Antrieb (nach Information und Motivation durch die Fachlehrer/innen und Herrn Lenz als Koordinator) entwickeln sich von der Erprobungsstufe bis in die Oberstufe hinein Projektarbeiten, die zu Wettbewerbsteilnahmen führen. Im Aufgabenfeld I sind vor allem die Fremdsprachen- und Schreibwettbewerbe zu nennen, Wettbewerbe zur politischen Bildung und der philosophische Essay-Wettbewerb gehören in das Aufgabenfeld II, und aus dem MINT-Bereich stammen die „Olympiaden“ (Mathematik, Biologie, Physik, Chemie), der Känguru-Wettbewerb, „bio-logisch!“, „freestyle physics“, DECHEMAX, Jugend forscht – Schüler experimentieren, Informatik-Biber, etc.

„Jugend forscht – Schüler experimentieren“

Spätestens am 30.11. eines jeden Jahres müssen die Themen formuliert und die Anmeldung geschrieben sein, denn an diesem Stichtag ist immer der Anmeldeschluss für den alljährlich im Frühjahr stattfindenen Regionalwettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in Krefeld. Ideensuche, Literaturrecherche und Projektplanung sind zu dieser Zeit meist schon seit einigen Wochen in vollem Gange. Bis zum Ende des Jahres steht nun hauptsächlich das Tüfteln, Experimentieren, Ausprobieren und Daten sammeln auf dem Programm, denn bereits Mitte Januar muss die schriftliche Arbeit fertig sein und auf dem Jugend forscht-Server hochgeladen werden. Aber auch danach wird natürlich noch fleißig weiter geforscht, es werden eventuell sogar noch Verbesserungen am Versuchsaufbau vorgenommen, noch weitere Daten aufgenommen und ausgewertet. In der Abschlussphase, kurz vor dem eigentlichen Wettbewerbstermin, der meistens kurz nach den Karnevalstagen liegt, werden dann noch informative Plakate gestaltet, der Standaufbau geplant sowie der Fachvortrag eingeübt, sodass dann am Wettbewerbstag selber nicht nur der Fachjury, sondern auch Freunden, Verwandten und der interessierten Öffentlichkeit das eigene Projekt perfekt präsentiert werden kann. Danach können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nur noch Daumen drücken und hoffen, dass die Jury aus den vielen vorgestellten Arbeiten vielleicht sogar die eigene auswählt und in einer abschließenden Feierstunde als Gewinnerarbeit prämiert. Aber auch ohne einen vorderen Platz zu erreichen, bringt die Teilnahme an diesem Wettbewerb allen Beteiligten immer sehr viel, denn die Jungforscherinnen und Jungforscher lernen dabei nicht nur neues Fachwissen, sondern auch, wie sie sich und ihre Arbeit gut präsentieren, wie sie trotz eventueller Schwierigkeiten am Ball bleiben, wie sie gut recherchieren, wie sie im Team am besten zusammenarbeiten, etc. Außerdem treffen sie am Wettbewerbstag auf viele andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren spannende Projekte.

Bereits seit 1965 heißt es jedes Jahr wieder aufs Neue „Jugend forscht“ und seit mehr als 20 Jahren richtet die Unternehmerschaft Niederrhein mit großem Engagement den besonders erfolgreichen Regionalwettbewerb in Krefeld aus. Es werden mittlerweile jedes Jahr weit mehr als 150 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/ Informatik, Physik sowie Technik im Seidenweberhaus Krefeld (Theaterplatz 1, 47798 Krefeld) und im Foyer des Stadttheaters (direkt gegenüber) ausgestellt. Am Nachmittag kann man die zahlreichen Projekte dann auch mit eigenen Augen bestaunen und sich von den begeisterten Jungforscherinnen und Jungforschern persönlich vorstellen lassen, denn ab 14.00 Uhr sind die Türen für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet.

Auch am Thomaeum hat dieser umfangreiche Wettbewerb bereits eine langjährige Tradition und es nehmen jedes Jahr Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher mit den unerschiedlichsten Themen teil. Berichte über bereits durchgeführte Projekte, gemachte Erfahrungen und errungene Erfolge finden Sie unter dem Link „aktuelle Ereignisse“ sowie in den Rundbriefen und im Pressespiegel.

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