Europaschule

Ansprechpartnerin
Koordinatorin für
Europaschule:
Elisabeth Zanders

Das Europaprofil des Gymnasiums Thomaeum

Als zertifizierte Europaschule ist es unser Ziel, die "Europafähigkeit" unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken. Es ist uns ein Grundanliegen sie auf das Leben und Arbeiten in einem gemeinsamen Europa vorzubereiten, ihnen die europäische Dimension bewusst zu machen und sie Europa erleben zu lassen, damit sie somit zu handlungsfähigen Bürgerinnen und Bürgern Europas werden.

Die Entwicklung des Europagedankens in der Schulbildung im Sinne eines gemeinsamen Bauens am "europäischen Haus" fördert die Persönlichkeitsbildung, ermöglicht die gesellschaftspolitische und kulturelle Teilhabe über Grenzen hinaus und erhöht die beruflichen Chancen der jungen Menschen. Zusammen mit den anderen Schwerpunkten der Schule, dem naturwissenschaftlichen, fremdsprachlichen und musisch-künstlerischen und dem Berufswahlprofil, ist die Aufgabe "Europa" für Unterricht und Schulleben eine tragende Säule des Schulprogramms. Sie ist wertbezogen, ganzheitlich und fächerverbindend.

Europäische Grundbildung basiert einerseits auf der Bejahung der eigenen kulturellen Identität in einem "Europa der Regionen" und beinhaltet andererseits, sich der Perspektive anderer zu öffnen und sowohl Respekt vor der Vielfalt der Kulturen als auch ein Bewusstsein für die europäische Zusammengehörigkeit zu entwickeln. Wenn heute in den 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union fast 500 Millionen Menschen in Frieden zusammenleben und auf vielfältige Weise miteinander verbunden sind, so unterstreicht das die Notwendigkeit, das Bewusstsein einer europäischen Identität zu fördern und damit nicht zuletzt die Voraussetzung für dauerhaften Frieden in Europa zu schaffen. Gelingt es, den Nutzen der europäischen Einigung für das Leben des Einzelnen erfahrbar zu machen und Wertschätzung für die regionale und nationale Vielgestaltigkeit in Europa aufzubauen, dann bereitet die Schule auch auf das achtungsvolle Zusammenleben und -arbeiten in der immer stärker zusammenwachsenden Einen Welt vor.

Im Einzelnen fördern wir (klicken Sie auf die Aspekte, um mehr zu erfahren)

  • die Mehrsprachigkeit unserer Schülerinnen und Schüler,
    • indem wir ihnen ein erweitertes Fremdsprachenangebot machen (Englisch, Französisch, Latein, Niederländisch, Spanisch, Chinesisch),

    • indem wir bilinguale Unterrichtseinheiten anbieten (Geschichte/Englisch in Klasse 9),

    • indem wir den Erwerb international anerkannter Sprachzertifikate (z.B. DELF/DALF in Französisch, LCCI in Wirtschaftsenglisch, CNAVT in Niederländisch) ermöglichen;

    • indem wir das Exzellenzlabel CERTILINGUA ermöglichen, das mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen bündelt und einen Anreiz bietet, überdurchschnittliche Leistungen in den Bereichen des sprachlichen und interkulturellen Lernens zu erbringen.

  • umfassendes Wissen über Europa,
    • indem wir die vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten als "Querschnittsaufgabe" verstehen und diese vor allem in den Fächern Erdkunde, Geschichte und Politik curricular verankern und ein "Europacurriculum" verbindlich machen,

    • indem wir Projekte mit europäischer Themenstellung, z.B. im Rahmen des jährlichen "Europatages" oder zur Vorbereitung von Besuchen europäischer Einrichtungen, durchführen,

    • indem wir an Wettbewerben (z.B. "Europäischer Wettbewerb") teilnehmen;

  • internationale Begegnungen und Erfahrungen mit dem Ziel der Erweiterung fremdsprachlichen   und interkulturellen Kompetenzen,
    • indem wir Austauschprogramme sowohl nach Westen als auch nach Osten anbieten,

    • indem wir Schülerpraktika im europäischen Ausland ermöglichen (z.B. in den Niederlanden),

    • indem wir projektorientierte Partnerschaften schließen;

  • Kommunikation und Kooperation innerhalb der Schule und mit außerschulischen Partnern,
    • indem wir unter Beteiligung von Lehrern, Schülern und Eltern schulische Organisationsformen zur Koordinierung des Europagedankens aufbauen,

    • indem wir Fortbildung in europarelevanten Bereichen (z.B. über das Programm der Karl-Arnold-Stiftung "Europa macht Schule") ermöglichen,

    • indem wir mit Kooperationspartnern zusammenarbeiten, die den Europagedanken stützen (mit dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz; mit dem Deutsch-Französischen und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk; mit dem Europaabgeordneten für den Niederrhein und Institutionen der Europäischen Union; mit Projekt- und Austauschpartnern; mit der "Arbeitsgemeinschaft Europaschulen").

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