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Juniorwahl am Thomaeum

Beitrag vom 24.05.2019


Juniorwahl am Thomaeum

 

Eine Woche vor den Wahlen zum Europaparlament fand am Donnerstag, den 16.5.2019 am Gymnasium Thomaeum eine Juniorwahl statt. Wählen durften alle Schüler/innen ab der 8. Klasse. Es war für alle Beteiligten eine interessante Erfahrung.

 

Ein Bericht von Fiona, Norman, Lena, Ben, Lia aus der Klasse 8c

 

Wochenlang hatten wir uns auf den Tag der Juniorwahl vorbereitet. Alle waren ein wenig nervös, denn wir sollten an diesem Tag wählen wie die „Großen“. Doch zuvor hatten wir noch eine Menge vorzubereiten. So standen Europa und die Wahlen immer wieder im Mittelpunkt unseres Politikunterrichts.

 

Zunächst bereiteten wir gemeinsam mit unserer Stufe einen Europatag mit verschiedenen Spielstationen für die Schüler/innen aus den 5. Klassen vor. Themen waren u.a. der Euro, die Mitgliedsländer, die Entstehung Europas, europäische Sehenswürdigkeiten und Lebensgewohnheiten.

 

Im Politik-Unterricht beschäftigten wir uns dann mit dem europäischen Parlament, europäischen Instititutionen, analysierten Wahlplakate und stellten Parteien und ihre Forderungen unseren Mitschülern mit Powerpointpräsentation vor. Wir nutzten auch den Wahl-o-mat. Sehr kreativ wurde einige bei der Arbeit an den Slogans, die wir uns für eine bessere Wahlbeteiligung ausdachten. Besonders gerne führten wir das Parlamentsspiel durch. Als Parlamentarier diskutierten wir Gesetzesentwürfe und stimmten über diese ab. Da ging es manchmal recht lebhaft zu und der/die Parlamentspräsident/in musste uns zur Ruhe rufen.

 

„Hochoffiziell“ wurde es dann am Tag der Wahl. Zunächst bekam jeder von uns eine Wahlbenachrichtigung und einige Schüler/innen wurden als Wahlhelfer/innen ausgewählt, die dann ein Klassenzimmer als Wahllokal mit Wahlurne, Kabinen, Wählerlisten und Wahlzetteln vorbereiteten.

 

Mit der Wahlbenachrichtigung und unserem Schülerausweis in den Händen ging es dann in das Wahllokal. Von den Wahlhelfern wurden wir in Listen eigetragen, bekamen die Wahlzettel und eine kurze Anleitung. Einige von uns wurden dann doch sehr nervös. Zwar hatten wir uns gut vorbereitet, aber nun hatten wir echte Wahlzettel mit 40 Parteien in der Hand. Manche brauchten in der Wahlkabine dann doch etwas mehr Zeit.

 

Es fühlte sich alles sehr realistisch an und wir sind gespannt auf die Stimmenauszählung an unserer Schule. Wird diese ähnlich sein wie die Stimmenverteilung im künftigen Europaparlament? Das können wir an dieser Stelle noch nicht sagen. Die Wahlbeteiligung bei uns wird allerdings bestimmt größer sein als die Wahlbeteiligung zum echten Europaparlament. Das finden wir sehr schade. Hat man doch durch die Wahl die Möglichkeit, seine Meinung auszudrücken und die Politik mitzubestimmen.

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